Deutscher Gewerkschaftsbund

01.09.2016

Tipps und Ideen: Familienernährerinnen - was tun als Interessenvertretung?

Wer die betrieblichen Bedingungen für Frauen im Allgemeinen und Familienernährer_innen im Besonderen verbessert, schafft gute Arbeit und gleiche Chancen – auch für alle anderen Beschäftigten! Hier findest du Tipps und Ideen, wie du im Betriebsrat, im Personalrat oder als Gleichstellungsbeauftragte diese Frauen unterstützen kannst!

Mädchen liegt traurig auf dem Schoß einer Frau

DGB/Tatiana Kostareva/123rf.com

Erschöpfte Kolleg_innen im Betrieb?

Immer mehr Frauen ernähren mit ihrem Einkommen die Familie. Darin zeigt sich eine gesellschaftlich brisante Entwicklung: Familien können längst nicht mehr auf das Einkommen von Frauen verzichten. Aber: Frauen ernähren unter anderen Arbeits- und Lebensbedingungen ihre Familie als dies Männer tun (können). Hauptverdiener_innen arbeiten in anderen Jobs als Männer, werden anders bezahlt und kämpfen im Alltag mit anderen Problemen. Wer sind also diese Frauen und wie arbeiten und leben sie?

Erste Fragen im Gremium:

  • Gibt es Familienernährer_innen im Betrieb? Wenn ja, wie viele?
  • Wie viele haben Kinder bzw. tragen Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige?
  • In welchen Bereichen/Abteilungen und auf welchen Positionen arbeiten sie?
  • Wie sind ihre Arbeitszeiten? (Arbeitszeitdauer, Arbeitszeitmodelle und Überstunden)
  • Bestehen unerfüllte Wünsche nach einer Verringerungoder Aufstockung der Arbeitszeit?
  • Gibt es bereits unterstützende Maßnahmen oder Vereinbarungen, die insbesondere auf Familienernährer_innen ausgerichtet sind?

 

DGB

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